| Schröpfen |
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Schröpfen stellt eine in vielen Kulturen beheimatete Behandlungsmethode dar, die mit Hilfe von Schröpfgläsern durchgeführt wird. Aus chinesischer Sichtweise werden sie zur Entlastung von lokalen Repletiven, also Fülle-Syndromen, benutzt. Es gibt verschiedene Indikationen und entsprechend unterschiedlichen Schröpfmethoden.
Verschiedene Methoden des Schröpfens Man unterscheidet trockenes (unblutiges) Schröpfen, dass man eher bei Myogelosen mit Kälteproblemen verwendet, um Wind, Kälte und Feuchtigkeit zu eliminieren, und das blutiges Schröpfen, welches man bei Repletiven (Fülle-Syndromen) mit Hitze, Blutstasen und Qi-Stagnationen verwendet. Beim blutigen Schröpfen werden zuvor die Hautpartien mittels Pflaumenblütenhämmerchen angestochen. Dann setzt man den Schröpfkopf so auf, dass das Vakuum der Körperpartie Blut entzieht. Unsere angebotenen Glasschröpfköpfe sind entsprechend desinfizier- und sterilisierbar und daher zum blutigen Schröpfen geeignet. Die Schröpfmassage wird mittels Schröpfgläsern über zuvor geölten Hautpartien meist der paravertebralen Rückenmuskulatur großflächig durchgeführt. Indikationen sind Schmerzen des Bewegungsapparates, über kalten, minderperfundierten Myogelosen. Die Maßnahme führt insgesamt zu einer Durchblutungssteigerung und Lymphabflußsteigerung. Zwei Wege, Vakuum zu erzeugen Man setzt die Schröpfgläser über die schmerzhaften Bereiche der Myogelosen, z.B. einer Muskulatur auf und belässt die Schröpfgläser ca. 5 bis 15 Minuten. Das Vakuum kann durch das Abbrennen eines alkoholgetränkten Wattebausches oder besser einer großgestellten Flamme eines Gasfeuerzeuges bewirkt werden. Durch Abkühlung der Luft entsteht ein Vakuum und das Glas setzt sich auf der Haut fest. Bei Schröpfgläsern mit Gummiballon ist durch schlichtes Drücken des Gummiballons nach Aufsetzen des Glases ein Vakuum zu erzeugen. |