| Moxabustion |
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Unter Moxabustion (oder auch Moxibustion) ist die Erwärmung der Akupunkturpunkte zu verstehen. Die Wirkung ist vor allen Dingen eine Yang-Stärkung und Vertreibung von Kältepathogenen. Durch die Wärmeapplikationen werden auch Qi- und Blut-Stagnationen beseitigt. Diese kann durch verschiedene Methoden - direkt auf dem Akupunkturpunkt oder über die Akupunkturnadeln - erfolgen. Moxa-Methoden Moxakraut Mittels glimmendem Beifußkrautes (Artemesia vulgaris, Ai Ye) wird die Akupunkturnadel erwärmt. Die geschnittenen Beifuß-/Moxarollen werden dabei auf die Akupunkturnadel gesetzt und von oben angezündet. Durch langsames Glimmen gibt das Moxakraut eine wohldosierte Wärme über die Nadel an die Leitbahn ab. Zu beachten ist die Anwendung einer schützende Unterlage für die umgebene Haut, um das Verbrennungsrisiko zu reduzieren. Moxa-Kegel Auch das direkte Aufsetzen eines Moxa-Kegels auf einen Akupunkturpunkt ist möglich. Man legt zunächst eine 0,5 bis 1cm dicke frische Ingwerscheibe auf den Akupunkturpunkt und legt darauf einen Moxa-Kegel, den man entzündet. Dabei sollte man beachten, dass der Patient keinen Hitzeschmerz verspürt. Moxa-Kasten Das Moxen mittels Moxa-Kasten ermöglicht das breitflächige Einwirken von Wärme auf eine Körperregion. Durch Abbrennen von Moxa-Kraut im Holzkästchen mit siebartigem Boden über der Haut, der Abstand beträgt ca. 5cm, können besonders Regionen im Abdominal-/Lumbalbereich schonend erwärmt werden. Moxa-Zigaretten Mit Hilfe von Moxa-Zigaretten, die ca. 20cm lang sind, kann ein Akupunkturpunkt durch immer wieder Erwärmen behandelt werden. Die Zigarette wird ca. 10 bis 15 Minuten immer wieder über die Haut des Akupunkturpunktes getippt. Moxa-Hütchen |